Praxis für Naturheilverfahren

"Das das weiche Wasser, in Bewegung - mit der Zeit den mächtigen Stein besiegt - Du verstehst. Das Harte unterliegt." (Laotse)

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3. März 2006

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Inhaltsverzeichnis:

Was tun wenn der Körper verrückt spielt?
Eigenharn gegen Heuschnupfen.

Heuschnupfenpatienten haben vielleicht die umfangreiche Berichterstattung zu Allergien in der Wormser-Zeitung am 23.03.07 gelesen.
Die Therapie mit den "Eigenen Säften" wurde und wird seit Jahren in Asien, Indien, Afrika und bei den Indianern mit Erfolg eingesetzt. Die Autoren Dr. Martin Krebs und Dr. Kurt Herz ("Die Eigenharnbehandlung") haben um 1920 ausführlich zu dieser Injektionstherapie Stellung genommen.

Nach der Literatur ist die "Eigenharntherapie bei der Diagnose Heuschnupfen vorrangig anzusetzen".
Dabei fragt sich auch der interessierte Laie:

"Wieso macht uns eine Flüssigkeit wieder gesund, von der wir bisher immer geglaubt haben, sie sei nichts weiter als Abfall und womöglich noch giftig?"

Wer sich mit der Physiologie ( = Lehre von den normalen Lebensvorgängen) des Körpers beschäftigt hat, weiß, daß Urin nichts anderes ist, als von der Niere filtriertes Blut.
Das Blut als Transportmittel unseres Organismus enthält alle Auf- und Abbaustoffe des Körpers auf molekularer Ebene (Moleküle sind kleinste Teile einer chemischen Verbindung).

Prof. Braun-Falco sagte, man habe bisher 2000 Substanzen aus dem Harn analysiert (Zerlegung) und er vermute noch einmal so viele Substanzen darin.
Hormone, Fermente, Mineralien, Aminosäuren, wasserlösliche Vitamine, Zucker, Säuren und Harnstoff sind die allgemein bekannten Inhaltsstoffe, die den Harn von daher schon als ideales Heilmittel erscheinen lassen. Dazu kommt, das im Harn bei akutem Heuschnupfen die allergieauslösenden Stoffe enthalten sind.
In diesem speziellen Fall ist die Harntherapie der Eigenblutinjektion vorzuziehen, da der Harn ebenfalls Stoffe enthält, die durch die Provokation mit den allergieauslösenden Mitteln freigesetzt werden.

So kommt es zu einer schnellen und umfangreichen Stabilisierung Ihres Abwehrsystems. Dieser komplette Informationsgehalt im Harn machen eben diesen Eigenharn zu einer wirksamen Arznei. Ein wichtiger Gesichtspunkt für diese Therapie ist die ständig wechselnde Zusammensetzung des Harns. Sie entspricht exakt dem jeweiligen Zustand des Patienten. Für Kleinkinder wird eine homöopathische Verdünnung hergestellt. Ein entsprechendes Verfahren sorgt für einen sauberen und nebenwirkungsfreien Umgang dieser Injektionskur, die über 14 Tage angesetzt ist.

"Gelbwurz" oder "Curcuma longa" - seit 3.000 Jahren eine bewährte Heilpflanze und der bekannte Naturstoff mit krebshemmender Wirkung.

Curcuma ist international als Heilpflanze bekannt. Sie ist eine tropische Pflanze und stammt aus Südostasien und Indien. Curcuma hat, ähnlich wie Ingwer, knollige Wurzelstücke. Getrocknet oder frisch wird aus diesen Wurzelstücken Gewürz und Heilmittel hergestellt. Die wichtigste Substanz in dieser Wurzel ist das Curcumin. Als Anwendungsgebiet gibt die Deutsche Arzneimittelvorschrift nur Verdauungsbeschwerden an. Die Weltgesundheitsordnung/WHO weist in diesem Zusammenhang auf rheumatische Beschwerden hin.

Es wirkt:

  • antioxidativ,
  • entzündungshemmend,
  • antimikrobiell,
  • galletreibend
  • und vor allen Dingen krebshemmend.

Das "Cancer Center" (Krebs-Zentrum) in Houston/Texas/USA hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt.
Dr. M.D. Anderson schrieb 2004 eine Arbeit zu diesem Thema.: "Neuer Therapieansatz für chemoresistente Tumoren." (Tumoren, die auf eine Chemotherapie nicht mehr reagieren) - Cancer 2004, 100: 1578-1589 - A. Panwalkar und Mitarbeiter. In diesem Aufsatz geht es unter anderem um die Biologie der Zelle. Curcuma verbessert die Mitochondrienfunktion oder Energiegewinnung in der Zelle. Und er schreibt in seinem Artikel:
"Kein Naturstoff ist bisher beschrieben worden, der so viele Hemmstoffe gegen das Krebszellwachstum aufweist" (Gemeint ist das Curcumin).

Warum wird dieser Naturstoff erst bei "chemoresistenten Tumoren" wissenschaftlich erforscht? Im "Journal Onkologie" im Internet habe ich diesen Aufsatz leider nicht gefunden.

  • In medizinischen Patientenstudien wird die hohe Wirksamkeit bei Oberbauchbeschwerden beschrieben.
  • In der Fettverdauung wird dem Curcumin eine besonders gute Heilkraft zu geschrieben.
  • Es reguliert den körpereigenen Cholesterinhaushalt und normalisiert bzw. senkt den Cholesterinspiegel.
  • Es hat eine vorbeugende Wirkung bei Arterienverkalkung, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall.
  • Außerdem ist Curcumin ein starker Radikalenfänger.

Die heiltherapeutische Anwendung von "Curcuma longa" darf nur von Ihrem Therapeuten angewandt werden, der das Mittel kennt und seine rechte Anwendung. Auch für die vorsorgliche (prophylaktische) Anwendung empfehle ich die Beratung eines Therapeuten. (Literatur bei der Verfasserin)


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zuletzt aktualisiert am 27.01.2011
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